Cliparts

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Jeder kennt sie und mit Sicherheit hat der eine oder andere auch bereits mit ihnen gearbeitet oder Texte, Arbeiten oder andere Eigenkreationen mit ihnen versehen. Woher aber stammt die Bezeichnung ClipArts und was genau ist unter ClipArts zu verstehen?

Der Begriff selbst ist einerseits zusammengesetzt aus der englischen Bezeichnung „to clip“ (sprich: etwas ausschneiden) und andererseits aus dem Wort „art“ (sprich: Kunst, Kunstwerk). Diese Wortherkunft deutet bereits darauf hin, dass aus bestehenden Kunstwerken oder Bildern bekannter oder auch unbekannter Künstler gewisse Teile bzw. Figuren herausgeschnitten wurden. Diese Vorlagen können dann in andere, zumeist selbst erstellte Texte, Ausarbeitungen, Graphiken oder auch Fotos usw. eingebracht werden, wodurch der eigenen Kreativität wiederum keine Grenzen gesetzt ist. In diesem Zusammenhang spielte es übrigens lediglich eine untergeordnete Rolle, welche Motive für diese Zwecke verwandt wurden: auf der einen Seite handelte es sich entweder um kunstvoll gestaltete Objekte oder andererseits um recht einfach strukturiert produzierte Bilder und Zeichnungen. Dieses Procedere wurde allerdings nicht nur in der Vergangenheit häufig ausgeführt, sondern insbesondere in den letzten Jahren wurden ClipArts immer wieder vermehrt eingesetzt - sowohl im beruflichen Alltag als auch bei privaten Arbeiten am Computer. Gerade auch was die Erstellung von Einladungen, Briefen et cetera anbetrifft sind ClipArts immer wieder gern genutzte, computerisierte Bilder. Auch bei Flyern, Prospekten, Mitteilungen, Kalendern oder Werbeausdrucken sind ClipArts vielfach in Verwendung.

Sicherlich ist die Nutzung von ClipArts auch gewissen Trends unterlegen, so dass man von Zeit zu Zeit die peppigen Bilder nur recht selten zu Gesicht bekommt. Wenig später wiederum kommen PC-Anwender oft nicht umhin, ihnen in den unterschiedlichsten Text- und Bilderwerken zu begegnen.

Die Entstehung von ClipArts

ClipArts an sich sind im Allgemeinen computerisierte Bilder, die in einer relativ schlichten Einfachheit verschiedenartigste Figuren, Gegenstände, Symbole, Zeichnungen und so weiter darzustellen vermögen. Diese kann man übrigens im alltäglichen Leben immer wieder und nahezu überall  antreffen. Oftmals handelt es sich dabei um Motive, die von uns gewissermaßen als eine Selbstverständlichkeit betrachtet werden: Füller, Bälle, Bäume, Fernseher, Rasenmäher oder auch Gegenstände, die fast alle Situationen des täglichen Lebens kurz und prägnant verdeutlichen, bzw. symbolisieren können. Und als ClipArt-Version erstellt sind sie zudem immer wieder nette Hingucker, welche stets aufs Neue lapidar wirkende Dinge als etwas ganz Spezielles erscheinen lassen. Will man Näheres über die genauere Anzahl der existierenden ClipArts erfahren, so ist es diesbezüglich nur schwerlich möglich, exakte Angaben machen zu können. Denn es ist aufgrund der Vielzahl der aktuell existierenden Motive bei Weitem nicht mehr genau festzumachen, wie viele es letztendlich sind. In dieser Hinsicht sind also lediglich Schätzungen möglich: mehrere Millionen ClipArts kursieren derzeit offenbar in den zahllosen Computerarbeiten dieser Welt - und es scheint, als würden es täglich mehr. Wie aber entstehen ClipArts überhaupt? Sicherlich gibt es hochwertige und professionell erstellte ClipArt-Varianten, aber auch ClipArts in einer eher geringeren Qualität. Letztere werden häufig aus bereits bestehenden ClipArts zusammengebastelt, in der Hoffnung, mit relativ wenig Aufwand etwas Witziges, Neuartiges entstehen zu lassen. Die bei Sammlern begehrten, qualitativ einwandfreien ClipArts allerdings werden anhand spezieller Photo- oder Zeichenprogramme (Corel, Illustrator oder gegebenenfalls auch Photoshop) erstellt, nach Belieben mit entsprechenden Farben versehen und anschließend als Vektorgraphik in einem WMF-Format gespeichert, um so eine optimale Bildqualität zu gewährleisten. Hernach kann das so erstellte, neue Kunstwerk in unterschiedlichster Art und Weise in die zu bearbeitende Vorlage eingefügt werden. Sei es entweder durch Kopieren und Einfügen des ClipArt-Motivs in den jeweiligen Text oder aber man nutzt die Möglichkeit, die Vorlage plus Graphik in eine separate Tabelle einzugliedern.

Die Screen Beans

Die berühmten so genannten Screen Beans, seinerzeit hauptsächlich durch die Word-Versionen des Microsoft-Unternehmens bekannt geworden, sind überaus begehrte Objekte, wenn es darum geht, Texten und Vorlagen das gewisse Extra zu verleihen. Waren sie in ihrer Anfangsgeschichte noch als unbewegte und nichtsdestoweniger witzig anmutende Word-Wesen existent, so gibt es sie seit Neuestem sogar als animierte Gif-Versionen, so dass sie beim Lesen einer (Word-)Datei gern auch mal auf dem Computer-Bildschirm tanzen oder wackeln - und so zu einem noch höheren Fun-Faktor beitragen. Ihr ursprünglich nahezu unverwechselbares Kennzeichen war sicherlich die durch und durch schwarze Farbgebung in Verbindung mit ihrer Fähigkeit, auf eine recht lustig anmutende, prägnante Art und Weise verschiedenste Alltagssituation zu schildern, bzw. zu versinnbildlichen. Viele Worte sind dank ihrer unterstützenden Art demzufolge nicht mehr nötig. Man sieht sie tanzend, jonglierend, auf dem Fahrrad fahrend, rennend oder in Flugobjekten sitzend. Darüber hinaus sind sie häufig auch als ratlos erscheinende Wesen zu finden; man begegnet ihnen aber auch in fröhlicher, ärgerlicher oder gar in trauriger Manier. Der Phantasie ihrer kreativen Designer sind diesbezüglich offenbar keinerlei Grenzen gesetzt. Viele Foren im world wide web beschäftigen sich ausgiebig mit dem Thema „Screen Beans“, bieten sogar regelrechte Tauschbörsen an, in denen Interessenten oder natürlich auch die echten Screen-Bean-Fans immer wieder neue Kreationen dieser niedlichen Figuren bestaunen können. Es ist in der Tat beeindruckend und faszinierend zugleich, wie viel Ausdrucksvermögen sie trotz ihrer überaus einfachen, um nicht zu sagen, primitiven Darstellungsweise auszustrahlen vermögen.

ClipArts, Gifs, Graphiken und mehr

In der Welt der Text- und/oder Graphik-Erstellung erfreut sich die schlichte und einfache bildliche Darstellung gewisser Sachverhalte, Situationen oder Emotionen einer überaus großen Beliebtheit. Dieses wird nicht nur mittels ClipArts, also einer besonderen Kunstart bewerkstelligt, sondern außer den Microsoft-Wesen sind auch noch eine Vielzahl anderer zweidimensionaler Gesellen im Umlauf, die unter anderem den Zweck haben sollen, Texte, Tabellen und Graphiken in optischer Hinsicht aufzuwerten und so im Endeffekt die Arbeit um ein Vielfaches interessanter gestalten zu können. Denn Fakt ist bekanntlich, dass ein Bild weitaus mehr zu sagen vermag, als tausend Worte. Diese Redewendung ist bereits seit Jahrhunderten im Volksmund bekannt und beweist selbst im Computer-Zeitalter den Wahrheitsgehalt. Wie schön ist es also, dass es die ClipArts, die Emoctions, die Smileys, die Screen Beans und all’ die anderen Graphiken nicht nur als feststehende Bilderversionen zu betrachten gibt, sondern dass sie darüber hinaus auch als animierte (sprich: bewegliche) Graphiken zu bewundern sind. Bei einer GIF-Datei handelt es sich übrigens um eine besondere Bilddatei (Graphics Intercharge Format), die einerseits über eine relativ niedrige Farbtiefengebung verfügt und andererseits durch einen minimalen Speicherplatz der Graphiken besticht. Nicht nur Letzteres ist allerdings ein Grund für die überaus häufige Präsenz von GIF-Dateien im Internet, sondern freilich auch die Möglichkeiten, welche dem Nutzer durch sie gegeben werden. Wenn diese gar als animierte GIF-Dateien vorhanden sind, sprich: als 2D-Animationen mit einer lustig anmutenden Bilderfolge, deren Bewegungen zudem in einem immerwährenden Zyklus ablaufen, so ist noch mehr Spaß beim Lesen von Texten und Tabellen vorprogrammiert!

Wahre Sammlerleidenschaften

Nicht nur im Hinblick auf die normalen Tätigkeiten am Computer hat sich in den vergangenen Jahren (bis zum heutigen Tag) eine immens große Fangemeinde bezüglich der Verwendung von ClipArts & Co. entwickelt, sondern auch in den meisten übrigen denkbaren Bereichen erfreuen sie sich einer enorm großen Beliebtheit. Dank der für sie so typischen, viel sagenden Einfachheit kann man dennoch mit ihrer Hilfe nicht nur das ausdrücken, was zum Teil mancher noch so ausdrucksstarke Text nicht zu verdeutlichen vermag, sondern darüber hinaus garantieren ClipArts auch immer wieder aufs Neue nette oder fröhliche Momente beim Bearbeiten oder auch bei der Erstellung von Dokumenten oder Tabellen. Gewissermaßen ist es eigentlich das, was sie ausmacht: sie sind bestechend simpel, ideenreich, aussagekräftig und gleichzeitig mit einer beeindruckenden Wirkungsweise ausgestattet. Wichtig ist den wahren Fans allerdings in erster Linie auch eine hochwertige Qualität im Hinblick auf ihre graphische Gestaltung. Die perfekten Dateiformate für ClipArts wären aus diesem Grund in jedem Fall also das (neue) EPS- oder das PDF-Format, denn hierbei ist stets auch die Option gegeben, bestimmte professionelle Farbgebungen- und Zusammensetzungen nutzen zu können, ohne dass bei einer späteren Bearbeitung eventuell Qualitätsmängel auftreten. Apropos Qualität: bei minderwertigeren Programmen ist hingegen häufig ein gravierender Unterschied in bezug auf die Schärfe zu beobachten. Scharfkantige Objekte beispielsweise werden somit nicht immer auch als scharfkantig erkannt, sondern sie werden bei einer möglichen Abänderung in ein größeres Format unscharf oder büßen dementsprechend viel von ihrer Optik ein. Wer sich diesbezüglich einmal in den Welten des Internet umsieht, entdeckt mit Sicherheit eine Vielzahl an Foren, Ratgeberseiten und spezielle, teils sogar recht liebevoll gestaltete Websites, auf denen ein wahrhaft professionelles Know-how seitens der Fans von ClipArts deutlich gemacht wird. Auch Börsen und Websites, bei denen ClipArts erworben, beworben oder bearbeitet und getauscht werden können, sind im Internet zuhauf vorhanden. Mit all’ diesen Tipps und Hintergründen macht das Hobby „ClipArts“ doch gleich noch mal so viel Spaß!

ClipArts im Internet

Wer sie einmal für sich entdeckt hat, wird in der Regel immer wieder auf sie zurückgreifen wollen. Denn mit ClipArts lassen sich im Hinblick auf das - zugegeben - oftmals recht eintönige Thema einer Tabellenerstellung oder auch in bezug auf die Textbearbeitung wahre Wunder verbringen. Denn ClipArts vermögen - trotz, oder vielleicht gerade wegen ihrer einfachen, simplen Struktur - vieles aus einem schlichten Dokument herauszuholen. Auf der einen Seite natürlich im Zusammenhang mit den optischen Gesichtspunkten, andererseits auch aufgrund der Tatsache, dass die Gesten, bzw. die jeweiligen Ausdrucksweisen eines ClipArt-Motives ganz bestimmte Bedeutungen und Aussagen von Inhalten auf eine überaus nette Weise unterstreichen können. Man sieht also, dass es mitnichten immer vieler Worte bedarf, um Emotionen, Gedanken oder auch Meinungen und Ansichten deutlich zu machen oder sie zu betonen. Verständlich, dass die Fangemeinde bei diesen sich bietenden Möglichkeiten recht umfangreich ist. Wo aber bekommt man die ClipArts her? Welche Quellen gibt es diesbezüglich, um sich all’ der vielen ClipArt-Varianten bedienen zu können? Wer sich traut, eigene ClipArt-Kreationen zu erstellen, kann sich sicher sein, dass dieses Unterfangen recht zeitaufwändig ist. Zunächst gilt es nämlich, die notwendige Software zu finden und darüber hinaus auch das vorhandene Ideenpotential wunschgemäß zu kreieren. Außerdem muss herumgebastelt und auch ein wenig experimentiert werden, um im Endeffekt ein wirklich qualitativ hochwertiges Ergebnis zu erzielen. Was aber, wenn man diesbezüglich nicht als überaus talentiert gilt? Natürlich sind einerseits in den verschiedenen Graphikprogrammen diverse ClipArts bereits integriert, welche dem User (offline) zur freien Verwendung zur Verfügung stehen. Des Weiteren sind ClipArts auch in vielen Computer-Shops oder bei speziellen Anbietern im Internet zu erwerben, allerdings werden dort zum Teil auch ClipArt-Motive als Freeware für interessierte User veröffentlicht. Eine der bekanntesten und wohl meistbesuchten Websites ist de facto die so genannte Open Clip Art Library. Hierbei handelt es sich um eine Art Online-Bücherei, in der kostenfreie ClipArt-Versionen herunter geladen und frei verwendet werden können. Des Weiteren haben User hier auch die Möglichkeit, eigene ClipArts zu publizieren und bereits Vorhandene zu verändern.

Achtung beim Download

Freilich ist es eine überaus angenehme Angelegenheit, sich ganz nach Belieben ClipArts im world wide web auszusuchen, sie herunter zuladen - was bekanntlich häufig sogar kostenlos möglich ist - und diese Downloads anschließend, wann immer man dies möchte, individuell zu nutzen, abzuändern, auf der eigenen Homepage zu veröffentlichen oder sie aber auch an Freunde oder Bekannte weiterzureichen. ABER: bevor man sich dazu entschließt, das eine oder andere Motiv gratis aus dem Internet herunter zuladen, gilt es unbedingt, die folgenden Faktoren im Hinblick auf Datenschutz- und auch Urheberrechte zu beachten, da ansonsten unter Umständen gar mit strafrechtlichen Konsequenzen für den entsprechenden Nutzer zu rechnen wäre. In bestimmten Fällen wurde bereits beobachtet, dass der Download gewisser ClipArts an sich zwar nicht mit Kosten oder Gebühren verbunden war, jedoch eine weitere Verwendung oder gar eine Weitergabe an Dritte als unzulässig deklariert worden war. Des Weiteren ist seitens der User stets darauf Acht zu geben, dass keine unbeabsichtigte Weiterleitung von der ursprünglich gewählten Website mit Gratis-Downloadmöglichkeiten auf eine Seite mit kostenpflichtigen ClipArt-Varianten erfolgt. Denn für den Fall, dass aufgrund dieses (möglicherweise ungewollten) Umstandes ClipArts herunter geladen und im Endeffekt entgegen ihrer tatsächlichen Bestimmungen verwendet werden, so kann hier ebenfalls der Nutzer haftbar gemacht werden. Um jedoch auf Nummer sicher zu gehen, ist es demzufolge unbedingt erforderlich, dass auf den betreffenden Anbieterseiten klar und eindeutig angegeben ist, dass sowohl das Herunterladen, die weitere Verwendung, die Änderung der ClipArts sowie die Veröffentlichung und die Weiterleitung an Dritte risikofrei und kostenlos ist. Umgekehrt bedeutet dieses: bei unklaren Angaben oder bei zweideutigen Deklarationen (sprich: die Risikofrage ist nicht vollständig geklärt) sollten die Interessenten aus Gründen der eigenen Sicherheit in jedem Fall Abstand von diesem Angebot nehmen. Denn eines ist gewiss: Anbieter von Gratis-Downloads gibt es wahrlich zuhauf im world wide web!